Impfung gegen Virusgrippe (Influenza) - Praxis Dr. Nicolai Schreck

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Impfung gegen Virusgrippe (Influenza)

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Die Influenzaimpfung ist jedes Jahr als einmalige Impfung durchzuführen. Der optimale Zeitpunkt für die Impfung ist ab November bis etwa Mitte Dezember. Der Impfstoff benötigt etwa 3-4Wo bis er sicher schützt. Die ersten Häufungen von Influenzafällen traten in den letzten Jahren Ende Januar bzw. Anfang Februar des Folgejahres auf. Impfen lassen sollte sich nach meiner Auffassung jeder, insbesondere aber Kinder ab dem 6. Lebensmonat, Schwangere, chronisch erkrankte und ältere Menschen. Impfen lassen sollten sich aber auch all jene, die Kontakt zu Menschen mit erhöhtem Risiko haben oder Umgang mit vielen Menschen generell. Die Impfung ist eine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen. Privatversicherte bitten wir, vor der Impfung ein Rezept für den Impfstoff abzuholen und diesen dann zur Impfung mitzubringen.

Sollten Sie nur zur Impfung in Praxis kommen, so brauchen Sie keinen Termin - kommen Sie einfach zu unseren Sprechzeiten. 

Bitte denken Sie daran, Ihren Impfausweis mitzubringen!

Grippe, grippaler Infekt, Erkältung, Influenza...was denn jetzt?
Immer wieder gibt es Verwirrung um den Begriff "Grippe". Das Problem ist, daß im Deutschen der Begriff "Grippe", der sowohl für die banalen Erkältungen als auch für die Influenza gebraucht wird.

Die "Grippe"-impfung ist eine Impfung gegen die echte Virusgrippe (= "Influenza"). Diese Erkrankung wird durch einige wenige Virusstämme verursacht, die in jährlichen Zyklen zu Epidemien rund um den Erdball führen. Die durch sie verursachte Erkrankung ist die Influenza (echte Virusgrippe). Die Symptome (z.B. Halsweh, Husten, Schnupfen, Fieber, Abgeschlagenheit) sind die gleichen wie sie durch die zahlreichen Viren der allgemeinen grippalen Infekte (Erkältungskrankheiten) hervorgerufen werden. Sie verläuft aber in jedem für viele Menschen sehr viel dramatischer als eine normale Erkältung und endet für einige auch immer wieder tödlich! Es handelt sich aber um andere Viren! 

Es gibt also die sog. "Grippalen Infekte" = Erkältungskrankheiten (engl. common cold) durch zahlreiche meist harmlose Erkältungsviren. Symptome sind z.B. Halsweh, Husten, Schnupfen, Fieber, Abgeschlagenheit. Gegen diese kann nicht geimpft werden. Sie sind lästig heilen aber in den allermeisten Fällen ohne Komplikationen aus.
Und es gibt die sog. "Echte Virusgrippe" = Influenza durch einige bestimmte Virustämme, gegen die geimpft wird. Symptome sind z.B. Halsweh, Husten, Schnupfen, Fieber, Abgeschlagenheit. Sie verläuft v.a. bei Kindern, älteren Menschen und Menschen mit chronischen Erkrankungen oder in Streßsituationen oft mit teils schweren Komplikationen und endet bei einigen leider tödlich.
Immer sagen mir Patienten, daß sie "trotz Grippeimpfung" einen Infekt mit Husten, Schnupfen etc. bekommen. Das kann gut sein, denn sie sind gegen Influenza geimpft, aber nicht gegen alle anderen Erkältungskrankheiten, die aber mit den gleichen Symptomen beginnen, gegen die aber die Impfung nicht gerichtet ist. Gegen die Erkältungsviren gibt es bisher keine wirksame Impfung (sehr wohl aber zahlreiche naturheilkundliche Methoden zur Vorbeugung s.u.!)
Man bekommt nach einer Influenzaimpfung also genauso viele oder wenige Erkältungen wie ohne. Die Impfung hat damit nichts zu tun.
Allerdings gibt es auch zahlreiche Patienten, die mir berichten, daß sie nach der Impfung auch seltener eine normale Erkältung bekommen. Das kann man mit einem "Trainingseffekt" der Impfung für das Immunsystem erklären, so das dieses auch gegen andere Infekte besser gerüstet ist. Das ist aber kein regelmäßiger Effekt und nicht der Zweck der Impfung.
was man sonst noch tun kann...
  • Menschenansammlungen meiden, wo es nur geht
  • Hände gründlich mit Seife waschen, wann immer es geht
  • Schneuzen in die Armbeuge, danach aber nicht gleich dahin fassen und fühlen, ob man getroffen hat (habe ich jetzt schon öfter gesehen). Wie lange das Virus in so einem Kleidungsstück überlebt, weiß man nicht
  • Händedesinfektionsmittel (in der Apotheke) kaufen und gezielt einsetzten (vorsicht, Viren können auch gegen Desinfektionsmittel resistent werden, wenn man sie zu häufig und nicht vorschriftsmäßig einsetzt). Achten Sie auf das angegebene Wirkspektrum, die richtige Menge und Einwirkzeit 
und sonst...
Ich werde jetzt häufig nach Mitteln zur Stärkung des Immunsystems gefragt. Unabhängig von der Grippegefahr halte ich eine Eigenbluttherapie mit Probiotikazusatz für eine erfahrungsgemäß recht gute Methode, um die Infektabwehr zu stärken. Ich mache auch dieses Jahr wieder die Beobachtung, daß Patienten, die eine Eigenbluttherapie bekommen haben, kaum wegen Infekten zu mir kommen und auch in Erkältungszeiten häufig verschont bleiben. Noch effektiver - aber dafür etwas teurer - sind Vitamin-C-Hochdosis-Infusionen und/oder Akupunktur zur Stärkung von Energiereserven und Immunsystem. Dies ist aber nur ein Erfahrungswert. Es gibt hierzu keine wissenschaftlichen Untersuchungen oder Belege.
Die Eigenbluttherapie oder Vitaminspritzen und -infusionen, die wir zur Verbesserung der Immunabwehr anbieten, ersetzen in ihrer Wirkung sicher nicht die Impfung!!!
Dennoch halten wir solche Maßnahmen für sinnvoll, denn sie bergen keinerlei Risiko und die Erfahrung zeigt, daß sie bei vielen Menschen eine gute Wirkung zeigen.
lieber nicht?...
Leider gibt es viel Miß- und Unverständnis in Sachen Impfungen. So auch bei Grippeimpfung. Und Impfgegener lassen keine Gelegenheit aus, durch Halb- und Unwahrheiten zu diesem Thema Angst und Unsichrheit zu verbreiten. Deshalb hier einige wichtige Fakten:
Die Influenza ist eine potentiell tödliche Erkrankung. Die Zahl der Todesfälle durch Influenza kann jährlich aktuell auf den Seiten des Robert-Koch-Instituts nachlesen.
Die Impfung schützt nicht zu 100 Prozent, wie hoch die Schutzrate durch die Impfung tatsächlich ist, bleibt Gegenstand eines ewigen Streits zwischen Experten und Impfgegnern. Aber sie reduziert auf jeden Fall nachgewiesenermaßen deutlich die Wahrscheinlichkeit eine schwere Komplikation durch eine Influenzaerkrankung zu erleiden oder daran zu sterben.
Bisher ist entgegen allen sehr intensiv verbreiteten Gerüchten kein Todesfall bekannt, der in direktem Zusammenhang mit der Influenzaimpfung steht. Auch schlimme Nebenwirkungen oder Folgeerkrankungen lassen sich nicht wirklich mit einer solchen Impfung ursächlich in Zusammenhang bringen, wenn man die berichteten Einzelfälle genauer untersucht.
Aufgrund dieser Tatsachen muß jeder selbst abwägen, welches Risiko größer ist. Ich denke wenn man die Chance hat, sich vor eienr nachgewiesen potentiell tödlichen Erkrankung zu schützen mit einem Impfstoff, der bisher nur gerüchteweise nicht gut vertragen wurde, dann sollte die Entscheidung nicht schwer fallen.
Wenn sie einmal den Eltern eines Kindes gegeüberstehen, das selbst ungeimpft von ebenfalls ungeimpften Personen mit Influenza angesteckt wurde und einige Tage später auf der Intensivstation verstorben ist, dann denken viele plötzlich etwas anders über Nutzung eines Impfstoffes zur Eindämmung tödlicher Erkrankugen.
Da aber auch naturheilkundliche Kollegen immer wieder von negativen "Impfwirkungen" sprechen, gebe ich auf Wunsch gerne das Homöopathikum Thuja in hoher Potenz zur Impfung, das negative Wirkungen der Impfung auf feinstofflicher und energetischer Ebene sehr zuverlässig verhindert.
letzte Aktualisierung: 20.05.2018
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Dr. Nicolai Schreck ist Experte für die Eingriffe Injektions-Lipolyse, Faltenbehandlung (Hyaluronsäure), Revitalisierung, kosmet. Akupunktur und biostimulative Laser auf dem Portal Estheticon.de.
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