Wechseljahres beschwerden
Wechseljahresbeschwerden
Schweißausbrüche, Hitzewallungen, Schwindel, Schwäche, Übelkeit, Stimmungsschwankungen, Stimmungstiefs, Scheidentrockenheit, Libidoverlust und andere Beschwerden kennzeichnen oft - zusammen mit einer unregelmäßigen und schließlich ausbleibenden Regelblutung - die Hormonumstellung in den sog. Wechseljahren (Menopause, Klimakterium). Die klimakterischen Beschwerden sind von Frau zu Frau unterschiedlich stark ausgeprägt. Lange Jahre wurde gegen solche Beschwerden eine Hormonersatztherapie empfohlen. Diese schwächt die natürliche Hormonumstellung künstlich ab und wirkt sehr effektiv gegen die meisten der typischen Beschwerden.
In den letzten Jahren wurde jedoch bekannt, daß solche Hormonpräparate, wenn sie mehrere Jahre über den natürlichen Zeitpunkt der Wechseljahre hinaus eingenommen werden, das Risiko für eine Herz-Kreislauf-Erkrankung (z.B. Herzinfarkt oder Schlaganfall) deutlich erhöhen können. Darüber hinaus kommt es im Falle einer Brustkrebserkrankung oft zu einem wesentlich schnelleren Tumorwachstum und einer schlechteren Heilungschance kommt.
Eine Hormongabe in den Jahren der Menopause scheint den Ergebnissen neuerer Studien zufolge diese Risiken nicht zu bergen. Allerdings kommt es nach Absetzen der dann gewohnten Hormonpräparate oft erneut zu den o.g. Beschwerden, da die Hormonumstellung ja nur künstlich verschoben wurde und nun eben einige Jahre später stattfindet.
Wer sich aus diesen oder anderen Gründen gegen eine Hormonersatztherapie entscheidet, oder bei wem eine Hormongabe aus anderen medizinischen Gründen gar nicht möglich ist, dem kann mit einem individuellen Therapiekonzept bestehend aus Akupunktur, Phytotherapie, Neuraltherapie und Entspannungsverfahren oft ähnlich gut geholfen werden wie mit einer Hormongabe - nur eben ohne jedes gesundheitliche Risiko und mit oft vielen positiven Nebeneffekten.
